Die Freien Demokraten lehnen Frankfurter Neubaugebiet westlich der BAB 5 ab – Bürgerinnen und Bürger werden um Unterstützung gebeten!

04.12.2017

Die Stadt Frankfurt möchte nach den Plänen der Römer-Koalition einen neuen Stadtteil östlich und westlich der Bundesautobahn (BAB) 5 entwickeln. Der neue Stadtteil soll zwischen Praunheim, Niederursel und Riedberg, sowie angrenzend an Oberursel, Steinbach und Eschborn entstehen. Geplant sind rund 11.400 Wohnungen. Das gesamte Gebiet umfasst ca. 550 Hektar.

Wir kritisieren zunächst die mangelhafte Informationspolitik des Frankfurter Baudezernenten Mike Josef (SPD). Von den Plänen erfuhr man in Eschborn – wohlgemerkt als betroffene Kommune – aus der regionalen Presse.

Darüber hinaus lehnen wir die Pläne, westlich der BAB 5 zu bauen, entschieden ab. Durch das „Heranrücken“ Frankfurts unmittelbar an die Eschborner Gemarkungsgrenze, wird es zwangsläufig wieder zu Diskussionen und Überlegungen hinsichtlich einer Gebietsreform (Eingemeindung!) kommen.

Beabsichtigt ist zudem, die verkehrliche Erschließung des westlichen Baugebiets über Eschborner Straßen abzuwickeln. Dies kann, mit Blick auf die aktuell schon vorherrschenden Belastungen, unmöglich im Interesse unserer Stadt sein. Hinzu kommen soziale und ökologische Auswirkungen, die wir gleichermaßen missbilligen.

„Der ablehnenden Resolution unseres Bürgermeisters Mathias Geiger, die er der Stadtverordnetenversammlung am 14.12.2017 zur Beschlussfassung vorlegen wird, stimmen wir daher geschlossen zu“, teilt Fraktionsvorsitzender Fritz W. Krüger mit.

Einen informativen Flyer, der allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnet, uns bei der Ablehnung des Baugebiets westlich der BAB 5 zu unterstützen, wird noch in dieser Woche an alle Haushalte verteilt.

Den digitalen Flyer finden Sie hier: FDP_Flyer_Baugebiet-FFM

Eschborn, 04.12.17