Populismusvorwurf – CDU im Nebel ihrer eigenen Versäumnisse

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Nun haben zwei Eschborner Oppositionsparteien offensichtlich doch einen wunden und vor allem wahren Punkt getroffen. Anders ist die jüngste Pressemeldung der CDU kaum zu erklären.

Interessant bleibt allerdings, zu welchen konkreten Punkten sich die Partei des Bürgermeisters weiterhin nicht äußert.

Das ist nach Überzeugung der FDP Eschborn alles andere als konstruktive Sachpolitik. Es ist das Abbrennen von Nebelkerzen, um eigene und massive Versäumnisse und Fehleinschätzungen zu verschleiern.

Die CDU braucht sich also nicht an den Eschborner Oppositionsparteien abzuarbeiten, sondern sollte der Bevölkerung erklären – frei nach Desperate Housewives – „was bisher geschah“. Wie viel und was hat sie in der Vergangenheit tatsächlich unternommen, um einen passenden und geeigneten Standort zu finden?

Es muss doch in den vergangenen fünf Jahren massive, letztlich aber gescheiterte Anstrengungen gegeben haben, über die es sich lohnen würde, die Öffentlichkeit zu informieren. Die Parteien der Opposition sowie die Bürgerinnen und Bürger jedenfalls waren und sind darüber bisher ausgesperrt.

Nun – nach dieser offensichtlich erfolglosen und vertanen Zeit – einen Schulterschluss mit denen zu fordern, die man über Jahre hinweg im Dunkeln gelassen hat, und gleichzeitig zu versuchen, das Scheitern auch noch uns mit anzuhängen, damit man kurz vor der Kommunalwahl nicht allein im Feuer steht, ist mit „dreist“ noch sehr höflich beschrieben. Aber da in der Politik – wie so oft – „Mehrheit ist Wahrheit“ gilt, soll die Koalition ruhig weitermachen. Irgendwann ist Zahltag – früher oder später.

Die FDP Eschborn kümmert sich um das, was ihre Aufgabe als zweitstärkste Kraft und Oppositionsführerin ist: Sie weist öffentlich auf Missstände hin und lässt solche Unverschämtheiten nicht unkommentiert durchgehen.

Eschborn, 28.10.2025