Antwort auf den offenen Brief von Frau Nassabi im Stadtspiegel vom 15. Juli 2021

Sehr geehrte Frau Nassabi,

wie heißt es so schön: Getroffene Hunde bellen. Wir können Sie allerdings beruhigen! Niemand möchte der Koalition bzw. den Eschborner Grünen das politische Recht nehmen, den Posten des Ersten Stadtrats nach eigenem Gusto zu besetzen. Allerdings ist es das originäre Recht der Opposition, die Eignung der Kandidatin zu hinterfragen und diese ggf. auch zu kritisieren.

Mit dem Vergleich zu Mathias Geiger haben Sie sich bzw. Ihrer Kandidatin jedenfalls keinen Gefallen getan. Mathias Geiger war 2002, als er erstmalig zum Ersten Stadtrat gewählt wurde, mit fast drei Jahrzehnten Verwaltungs- und Führungserfahrung ausgestattet. Angefangen mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Jahr 1975, über mehrjährige Praxis in der Finanzverwaltung, im Haupt- und Personalamt, als Leiter des Einwohnermeldeamts und als Standesbeamter, bis hin zu einem Jahrzehnt gelehrte Theorie als Dozent am Hessischen Verwaltungsschulverband und an der Fachakademie für Personenstandswesen.

Frau Grade kann davon – offenbar – nichts vorweisen. Sie selbst bezeichnet sich als IT-Spezialistin. Dass es bei den Grünen viele „Spezialisten“ gibt, ist uns wohl bekannt, wenngleich das Berufsbild „IT-Spezialist“ für uns bis dato unbekannt war.

Mit Bärbel Grade wird nun eine weitere völlig unerfahrene Kraft in eine führende Position in der Eschborner Verwaltung gehoben. Wohin es führt, wenn man Laien das Zepter überlässt, hat sich zuletzt eindrucksvoll in Sachen Greensill gezeigt. Wir wünschen trotzdem zum Wohle Eschborns viel Erfolg!

Ralf Engler und Christoph Ackermann, FDP Eschborn

Eschborn, 20.07.2021


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