Die leidige Diskussion um Plakatwände in Eschborn

Im September 2015 hatte die Fraktion der Freien Demokraten Eschborn einen Antrag in die Stadt-verordnetenversammlung eingebracht, wonach im Rahmen zukünftiger Wahlkämpfe an einigen Standorten gemeinsame Plakatwände aufgestellt werden sollten, um das übermäßige und für das Ortsbild sehr unschöne Plakatieren zu verhindern. Eine Einigung konnte zu unserem großen Bedauern jedoch nicht erzielt werden.

Der seinerzeit neu ins Amt gewählte 1. Vorsitzende der Freien Demokraten, Christoph Ackermann, unternahm im vergangenen Jahr einen erneuten Versuch und kontaktierte alle Partei- und Fraktionsvorsitzenden schriftlich, mit der Bitte um Rückmeldung, ob man sich nicht doch gemeinsam auf Plakatwände einigen könne. Das bittere Ergebnis: Lediglich die CDU, vertreten durch den ehemaligen Vorsitzenden Karlheinz Gritsch, antwortete überhaupt auf die Anfrage. Die Antwort der CDU fiel obendrein negativ aus. Insofern sind die Freien Demokraten sehr überrascht, dass nun ausgerechnet die CDU das Thema aufgreift, die in der Vergangenheit – wie auch die übrigen Parteien und Gruppierungen – lediglich durch die Verhinderung der längst überfälligen Maßnahme zu gefallen wusste.

Die Freien Demokraten sind jedoch nach wie vor gesprächsbereit und an einer gemeinsamen Lösung zur Installation von Plakatwänden interessiert. Es gibt viele gute Gründe dafür, Wahlwerbung an einigen Standorten in Eschborn und Niederhöchstadt zu zentralisieren. Sei es das Erscheinungsbild unserer Stadt während der Wahlkämpfe, der damit einhergehende Papierverbrauch und die teilweise Umweltverschmutzung oder die Fairness, dass alle Parteien und Wählergemeinschaften unter gleichen Voraussetzungen für sich werben können. Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger werden wir uns weiterhin für diesen Weg einsetzen.


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