Energieversorgung optimieren: Ausbau der Gasanschlüsse vorantreiben

An diesem Donnerstag, dem 26.11.2020, tagt die Stadtverordnetenversammlung und wird sich mit einem Antrag der FDP zur Energieversorgung auseinandersetzen. Eschborns Freie Demokraten wollen die Gasversorgung ausbauen.

Denn bedauerlicherweise haben nicht alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet Zugang zu einem Gasanschluss, wie die Freien Demokraten aus persönlichen Gesprächen erfuhren. Einige von ihnen wurden bereits bei den zuständigen Energieversorgern vorstellig, bislang jedoch ohne Erfolg.

Eschborns Freie Demokraten wollen daher zunächst vom Magistrat erfahren, wie es um die Gasversorgung in beiden Stadtteilen bestellt ist. Es wäre für weitergreifende politische Beschlüsse wichtig zu wissen, wie viele Bürgerinnen und Bürger keinen Zugang zur Gasversorgung haben, jedoch gern auf diese Energiequelle zurückgreifen würden. Letztlich soll sich der Magistrat dann im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und der Umwelt einsetzen, um den Netzausbau voranzutreiben.

Die FDP hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass Bürgermeister Shaikh aktuell verstärkt für den Glasfaserausbau wirbt. Diesen Einsatz würde die FDP auch sehr begrüßen, wenn es um die Energieversorgung der Bürgerinnen und Bürger geht.

„Es wäre wünschenswert, möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern eine verbesserte Wahlfreiheit bei der Energieversorgung zu ermöglichen“, teilt Stadträtin Dr. Annette Christoph mit. Daher ist der Partei- und neu gewählte Fraktionsvorsitzende Christoph Ackermann auch der Auffassung, dass der von der SPD im Haupt- und Finanzausschuss geäußerte Vorwurf, der FDP-Antrag würde eine Planwirtschaft befördern, geradezu absurd ist. Vor dem Hintergrund, dass CO2 eingespart werden soll, ist die Gasversorgung eine sehr sinnvolle Alternative im Energie-Mix, denn nicht alle Gebäude werden mit Erdwärme oder anderen Lösungen versorgt werden können.

Durch die katastrophale Energiepolitik von CDU und SPD auf Bundesebene, steigen sämtliche Preise stetig weiter an. Die Deutschen zahlen weltweit die höchsten Strompreise. Die Preise sind über 2,5 Mal höher als im internationalen Durchschnitt. Die Spirale der steigenden Preise – die nächste Erhöhung steht durch die CO2-Bepreisung am 1. Januar 2021 bevor – hat noch lange nicht ihr Ende erreicht.

„Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund einen Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“ Diesen realitätsfremden Satz äußerte der Grünenpolitiker Jürgen Trittin vor rund 6 Jahren. „Wir wissen aus Erfahrung, dass unsere Politik den Unterschied machen kann“, teilten die Eschborner Grünen vergangene Woche in einer Pressemitteilung stolz mit. „Wie wahr!“ möchte man ihnen mit Blick auf die hohen Energiekosten zurufen.

Es ist nach Meinung der Freien Demokraten nicht mehr hinnehmbar, sowohl für den Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger, als auch für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland, dass die Nation der Ingenieure, Erfindungen und Patente, in der Energiepolitik lieber auf Sozialismus setzt und sich von grünen Ideologen treiben lässt, statt auf Technik, Erfindergeist und Fortschritt vertraut.

Eschborn, 24.11.2020


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