Eschborns Liberale wollen mit Nachdruck die Verkehrsinfrastruktur verbessern – Überregionale Verkehrsprojekte

Im Rahmen einer Klausurtagung am 7. April 2018, haben die Freien Demokraten Eschborn einen Beschluss zur Optimierung der innerstädtischen und überregionalen Verkehrswege gefasst.

Vor Ort werben die Freien Demokraten weiterhin für die Süd-Ost Verbindung, die Verlängerung der Abbiegespur auf der Sossenheimer Straße in den Camp Phönix Park, die Errichtung von weiteren Kreisverkehren in Eschborn (Niederurseler – Ginnheimer Straße) und im Stadtteil Niederhöchstadt (u.a. Hessenallee) sowie für eine Machbarkeitsstudie zur Anbindung des Dörnwegs bzw. der Nordstraße an die L3006 Eschborn – Steinbach, um das dortige Nadelöhr zu öffnen und das durch Fahrzeuge stark frequentierte Wohngebiet zukünftig zu entlasten. Erfreut nehmen wir auch zur Kenntnis, dass Bürgermeister Geiger die Modernisierung der Bahnhöfe wieder in den Fokus rückt. In den vergangenen eineinhalb Jahren war dort kein einziger Fortschritt zu verzeichnen.

Gemeinsam mit der FDP Hessen setzen wir uns für weitere überregionale Verkehrsprojekte ein. René Rock, Spitzenkandidat der FDP bei der Hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 und persönlich zu Gast in Eschborn/Niederhöchstadt am 26. August 2018 bei der Liberalen Matinée im Skulpturenpark, hat bereits volle Unterstützung für unsere Projekte signalisiert.

Gemeinsam wollen wir die Regionaltangente West (RTW) realisieren. Die RTW ist jedoch nur der erste Schritt, um ein ringförmiges Schienennetz um Frankfurt herum zu errichten. Aktuell sind keine adäquaten und schnellen Umsteigemöglichkeiten verfügbar. Nahezu jede Route führt zwangsläufig über den Frankfurter Hauptbahnhof. Aufgrund seiner besonderen Stellung in der Metropolregion, sollte Eschborn proaktiv auf Frankfurt zugehen und jegliche administrative und politische Unterstützung für das angedachte Mega-Projekt anbieten. Die Kräfte müssen an dieser Stelle gebündelt werden. Nur gemeinsam lassen sich Vorhaben dieser Größenordnung umsetzen. Denn letztlich werden auch alle Kommunen der Region stark profitieren.

In diesem Atemzug wollen die Freien Demokraten auch anstoßen, die gesetzlichen Planverfahren zu beschleunigen. Diese sind langwierig und bieten allerlei Hürden. Es ist keine Seltenheit – vielmehr die gängige Praxis – dass sich Infrastrukturprojekte über Jahrzehnte hinziehen. Sind diese dann endlich umgesetzt, ist der Bedarf längst ein anderer. Gleiches gilt im Übrigen für den Wohnungsbau.

Eine weitere Maßnahme, die insbesondere Eschborn zu Gute kommt, ist die Modernisierung und Erweiterung des Nordwestkreuzes sowie der ebenfalls geplante Ausbau der A5. Während es für die Grünen in Hessen offensichtlich wichtiger ist, eine Elektrostrecke für LKW auf besagter Autobahn zu installieren (Wer wird diese nutzen?), wollen wir zunächst die Versäumnisse der vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte aufholen und die vorhandenen Verkehrswege zukunftsfähig machen.

Daneben setzen wir uns verstärkt für die Errichtung von Radschnellverbindungen entlang von Landes- und Bundesstraßen ein. Auch die Digitalisierung kann deutlich besser genutzt werden als bisher. Autonomes Fahren und intelligente Verkehrsleitsysteme sind die Zukunft. Visionäre Ideen, wie die „fliegenden Taxis“ von Dorothee Bär (CSU), wollen wir klar entgegengesetzt zu unseren politischen Mitbewerbern nicht lauthals verlachen, sondern aufgreifen und uns seriös damit beschäftigen.

Eschborn, 07.08.2018


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