FDP hält Wort – Neue Schwimmhalle kommt!

In der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag, dem 16.02.2017, haben wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern den Beschluss zur Erweiterung des Außenbeckens im Wiesenbad aufgehoben. Nun soll bis zur Sitzung im Mai ein Konzept vorgelegt werden, das den Bau einer zusätzlichen Schwimmhalle vorsieht. Die Erweiterung des Freibads wäre schlussendlich nur im Sommer eine Entlastung des sehr gut besuchten Wiesenbads gewesen. In der übrigen Zeit hätten sich die vielen Schwimmbadbesucher weiterhin wie Ölsardinen in einer engen Dose gefühlt.

Mit einer kostengünstigen weiteren Schwimmhalle wollen wir diesen unangenehmen Zuständen nun mit Nachdruck überwinden. Die Opposition kritisierte diesen Beschluss mit unverständlichen und teilweise kuriosen Argumenten. So teilte beispielsweise Susanne Fritsch (CDU) mit, man sei keinesfalls gegen eine Schwimmhalle gewesen, man wollte nur die schnellste Lösung umsetzen. Aha! Schnelligkeit vor Qualität also? Damit können sich Eschborns Freie Demokraten keinesfalls arrangieren. Zumal der Begriff „Schnelligkeit“ – mit Blick auf die vergangene Wahlperiode und die vielen unvollendeten Projekte – nicht gerade ein Gütesiegel der Eschborner CDU sein kann.

Erfreulich ist allerdings, dass der CDU-Landrat Michael Cyriax politischen Rückenwind für das jetzige gemeinsame Projekt der Kooperation gibt. In seinen eigenen Reihen scheint er allerdings auf verlorenem Posten zu stehen. Auch den Vorwurf der Grünen, man wolle ein reines Vereinsbad bauen, musste man sich gefallen lassen. Offensichtlich sind die Eschborner Grünen der Meinung, dass sich in den örtlichen Schwimmvereinen nur Wohnsitz- und Staatenlose tummeln, die das Wiesenbad missbrauchen. Die zahlreichen Bürger Eschborns, die ebenfalls Mitglied in einem der Schwimmvereine sind, werden bei dieser Betrachtungsweise jedoch völlig außen vorgelassen. Außerdem haben die Kooperationspartner bisher mit keiner Silbe von einem Vereinsbad gesprochen. Die Schwimmhalle soll für jedermann nutzbar sein!

Kritisch betrachten sollte man auch, dass damals mit Kosten in zweistelliger Millionenhöhe kalkuliert wurde. Nach Auskunft von etlichen Fachleuten lässt sich eine Schwimmhalle jedoch auch für deutlich weniger Geld bauen. Aber diese Großspurigkeit ist ein weiteres Beispiel dafür, dass von CDU und Bündnis90/Die Grünen geplante Projekte meist überdimensioniert sind. Ein wenig Bodenständigkeit stünde auch ihnen gut zu Gesicht.


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