FDP legt Kompromissvorschlag zur Josefstadt vor

Die Freien Demokraten in Eschborn freuen sich sehr, dass sich Vertreter der FDP Hochtaunus und der FDP Frankfurt und die FDP-Fraktion in der Regionalversammlung Südhessen auf einen gemeinsamen Kompromissvorschlag hinsichtlich der Josefstadt geeinigt haben. Der Vorschlag besagt, dass die Josefstadt-West nicht in den Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP)/Regionalplan Südhessen 2020–2030 aufgenommen werden soll. Ferner soll die Josefstadt-Ost sich auf die von der Stadt Frankfurt vorgestellten drei Quartiere beschränken und zugleich den regionalen Grünzug weitestgehend erhalten.

Angesichts des Zuzugsdrucks und des Wohnbedarfs in Frankfurt und der Region ist die FDP Eschborn hocherfreut über den Kompromissvorschlag, der unseren Anliegen zu 100% entspricht.

Uns allen ist klar: Frankfurt ist hochattraktiv, Frankfurt wächst, Frankfurt braucht Wohnungen, und dazu ist es unumgänglich, auch neue Flächen für den Wohnungsbau zu finden. Gleichzeitig liegt es im ureigenen Interesse aller, den regionalen Grünzug und Kaltluftentstehungsgebiete so weit wie möglich zu erhalten, damit auch in Frankfurt ein gutes Stadtklima gesichert wird. Mit dem nun gefundenen Kompromissvorschlag wird beides erreicht: Frankfurt kann mehr als 100 Hektar für den Wohnungsbau entwickeln, und der regionale Grünzug bleibt weitestgehend unangetastet.

Eschborns Freie Demokraten sind davon überzeugt, dass es richtig ist, die Josefstadt-West zu verhindern, damit die Freiräume und Naherholungsgebiete zwischen Eschborn, Steinbach, Oberursel und Frankfurt erhalten bleiben, ein geschlossener Siedlungsbrei verhindert wird und Frankfurt trotzdem wachsen kann.

Innerhalb der FDP besteht auch Einigkeit darüber, dass auf den Flächen keine neue Trabantenstadt mit Hochhausbebauung entstehen darf. Wir brauchen funktionierende urbane Wohnquartiere mit hoher Lebensqualität. Wir dürfen nicht nochmal dieselben Fehler machen wie in den 1960er und 1970er Jahren.

Der gefundene Kompromissvorschlag, ist eine Lösung mit der alle sehr gut leben können. Die FDP wird für diesen Vorschlag bei den anderen Fraktionen in der Regionalversammlung um Zustimmung werben. Denn diese Lösung ist gut für Frankfurt und gut für die Region und damit auch gut für Eschborn.

Eschborn, 03.12.2019


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