„Grün“ ist FDP-Tradition in Eschborn

Die Eschborner Politik in Sachen „Grün“ trägt seit Jahrzehnten die Handschrift der Freien Demokraten, nicht zuletzt durch den bereits verstorbenen Ehrenstadtrat Oswald Christoph und den ehemaligen Gründezernenten und Ehrenstadtrat Heinz O. Christoph.

Eine realitätsbezogene und kontinuierliche Umweltpolitik hat für die FDP Eschborn einen hohen Stellenwert, denn die Bewältigung globaler Umweltprobleme beginnt im Kleinen, vor Ort. Dabei gilt es, die Lebensinteressen der Menschen und den Erhalt der Umwelt in Einklang zu bringen.

Die Aufgabe ist hier nicht nur ein nachhaltiger, schonender, verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen, sondern insbesondere der effiziente Einsatz von vorzugsweise klimaneutral gewonnener Energie und intelligentes Management von Ressourcen bei gleichzeitig maximal möglicher Reduzierung von schädlichen Emissionen. Wie die Ziele am besten erreicht werden, soll und kann aber nicht der Staat entscheiden, sondern die Bürger und Unternehmen bestimmen. Klimaschutz ist das Ziel. Innovation der Weg. Die Freien Demokraten haben dazu viele passgenaue Maßnahmen erarbeitet, um Umwelt, Natur, Klima und Tiere nachhaltig zu schützen.

Die Stadt Eschborn unterhält aktuell über 8.500 Bäume im öffentlichen Straßenbegleitgrün. Vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen sollte deren Anzahl sukzessive auf 10.000 erhöht und an die wärmeren Klimabedingungen angepasst werden.

Weitere ökologische Maßnahmen sind bereits geplant: Unter anderem die Renaturierung der geschotterten Fläche am Ortsausgang nach Kronberg oder die Aufwertung der Rotwiesen unterhalb der Tennisplätze in Niederhöchstadt, um damit zugleich die immer wieder bei Starkregen auftretenden Hochwasserprobleme im Bereich Mühlstraße/Metzengasse zu minimieren.

Apropos Hochwasserschutz: Unter Federführung der Freien Demokraten wurde im vergangenen Jahr die Erarbeitung eines passgenauen Hochwasserschutz-Konzepts beschlossen, um sowohl die anhaltenden Probleme durch Überschwemmungen des Westerbachs als auch die immer wieder auftretende Überlastung der Kanalisation bei Starkregen in den Griff zu bekommen.

Darüber hinaus setzen sich die Freien Demokraten dafür ein, dass von unserem Eschborner Stadtwald (122 Hektar, oberhalb der Kronberger Schwimmbads gelegen) ein Teil Naturwald wird, d.h. dieser Teil aus der forstlichen Nutzung ausgeklammert wird.

Eine von Heinz O. Christoph ins Leben gerufene Arbeitsgruppe, bestehend aus Mandatsträgern, Vertretern von Vereinen, Verbänden und der Landwirtschaft, leistet bislang sehr engagierte und konstruktive Arbeit, mit dem Ziel, den Bienen, Insekten und Bodenbrütern sowie dem heimischen Wild Nahrung und Schutz zu bieten und zugleich die Naherholung für die Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Diese Arbeit gilt es auch in den nächsten Jahren fortzusetzen.

Ein weiteres Thema, das den Freien Demokraten am Herzen liegt, ist die Eindämmung der sogenannten Lichtverschmutzung, die dem Menschen aber auch der Tierwelt vermehrt Probleme bereitet. Ein adäquates Beleuchtungskonzept, das der Sicherheit Rechnung trägt und zugleich die Lichtverschmutzung hinreichend beachtet, soll erarbeitet und umgesetzt werden.

Die FDP engagiert sich zudem schon seit vielen Jahrzehnten aktiv im Tierschutz. Vor allem Gerda Meyer, die 2018 im Alter von 80 Jahren verstarb, war dafür die treibende Kraft in den Reihen der FDP. In den 80er Jahren hat Gerda Meyer ein Tierheim im Stadtteil Niederhöchstadt gegründet, das überwiegend mit der Verwahrung, Pflege und Vermittlung von Katzen betraut war. Die Freien Demokraten wollen den Tierschutz in der nächsten Wahlperiode wieder stärker in den Fokus rücken und lokal wie regional stärken. Dazu gehört auch, die widersinnige „Luxus-Hundesteuer“ schnellstmöglich wieder abzuschaffen.

Eschborn, 23.02.2021


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