Hundewiese Eschborn oder: Der große Bluff der SPD

Getrübt wurde die Stadtverordnetenversammlung vergangene Woche im Nachgang von einem medialen Schauspiel (besser: Trauerspiel) der SPD Eschborn. Die Genossen, die vor kurzem erst maßgeblich an der Einführung der Hundesteuer beteiligt waren, wodurch Hundebesitzer mit einer nutz- und wirkungslosen Geldabgabe belastet werden, hatten beantragt, zwei Hundeauslaufflächen anzulegen.

Bürgermeister Adnan Shaikh hatte sich der Idee jedoch verwaltungsseitig schon vor der Stadtverordnetenversammlung angenommen und kurzerhand auf dem Festplatz eine Hundewiese testweise eingerichtet. In der Testphase sollen nun Erfahrungen gesammelt werden und anschließend in eine langfristige Lösung einfließen. Auch Hundebesitzer sollen hinreichend an der Maßnahme beteiligt werden.

Daher wurde die SPD gebeten, ihren Antrag vorerst zu schieben und die Testphase abzuwarten. Die Genossen waren jedoch uneinsichtig und wollten ihren Antrag auf Biegen und Brechen durchboxen. So blieb den Fraktionen mehrheitlich nichts anderes übrig, als den Antrag der SPD abzulehnen.

Anschließend behauptete die SPD öffentlich, die Mehrheit des Parlaments habe sich gegen Auslaufflächen für Hunde ausgesprochen – eine törichte Falschmeldung im Stil der Fake News dieser Tage.

Eschborns Freie Demokraten hoffen, dass die SPD – im Sinne der politischen Fairness – ihre Falschaussagen zeitnah richtigstellt.

Die Freien Demokraten werden sich überdies dafür einsetzen, die verwaltungstechnisch aufwendige Erhebung der Hundesteuer möglichst rasch zu beenden.

Eschborn, 30.06.2020


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