Josefstadt: Trotz großer Widerstände plant Frankfurt munter weiter

Unser Versprechen: Alle Mittel in die Waagschale werfen, um das Mega-Baugebiet zu verhindern

Unter der Überschrift „Mitreden über Areal an A5 – Bürgerbeteiligung zu Stadtteil der Quartiere“ berichtete vergangene Woche eine große Frankfurter Tageszeitung über das geplante Mega-Baugebiet östlich und westlich der A5.

Der westliche Teil des Baugebiets, der weit über 10.000 Wohnungen für über 35.000 Menschen vorsieht, grenzt unmittelbar an Eschborn. Eschborns Freie Demokraten hatten unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne eine Unterschriften-Aktion organisiert, bei der über 1.000 Eschborner Bürgerinnen und Bürger ihre Unterstützung signalisierten.

„Zu drastisch wären die Auswirkungen auf die ohnehin schon überlastete Verkehrsinfrastruktur, auf Flora, Fauna und Naherholungsgebiet, auf die so charakteristische polyzentrische Struktur unserer Region, mit viel Acker- und Grünland zwischen den Siedlungen, usw. usf.“, listet der Parteivorsitzende Christoph Ackermann die beträchtlichen Auswirkungen auf. Vor allem schwebt durch das Heranrücken Frankfurts auch das „Damoklesschwert“ der Eingemeindung wieder verstärkt über Eschborn.

Bürgermeister a.D. Geiger machte sich ebenfalls früh dafür stark, das geplante Vorhaben zu verhindern. Zwei Mal brachte er eine entsprechende Resolution in die Stadtverordnetenversammlung ein. Der erste Versuch (2017) scheiterte noch, da u.a. SPD, Bündnis90/Die Grünen und FWE sich zu keiner Ablehnung durchringen konnten. Erst im zweiten Anlauf (2019) gelang es Geiger, eine Mehrheit für sein Ansinnen hinter sich zu versammeln.

Für Eschborn wird die Kommunalwahl im März 2021 richtungsweisend in dieser Angelegenheit. SPD und Bündnis90/Die Grünen hatten auch bei der zweiten Abstimmung Geigers Vorlage abgelehnt. Die Freien Wähler vollführten über Wochen einen politischen Eiertanz, rangen sich dann doch noch zur Zustimmung durch. Nachhaltig und verlässlich erscheint dieses Agieren jedoch nicht.

„Es bleibt daher eine zentrale Aufgabe der Freien Demokraten in der Legislaturperiode 2021 bis 2026, den Widerstand gegen das Baugebiet westlich der A5 – örtlich wie überörtlich – zu organisieren und durchzusetzen“, teilt die Spitzenkandidatin Dr. Annette Christoph mit.

Eschborn, 26.10.2020


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