Kinder und Jugendliche im Fokus – Folgen des Lockdowns erkennen und bekämpfen

Wenngleich die laufende Wahlperiode in wenigen Tagen endet und bis dahin auch keine Stadtverordnetenversammlung mehr tagt, hat die Fraktion der Freien Demokraten im Stadtparlament bereits einen wichtigen Antrag für die ihr nachfolgende Fraktion geplant: Der Magistrat soll eine Studie, die die Langzeitwirkungen der Corona-Pandemie für Eschborner Kinder und Jugendliche untersucht, in Auftrag geben. Im Kern sollen vor allem die Bereiche Bildung, Psyche und körperliche Entwicklung beleuchtet werden. Im Anschluss daran sollen die Entscheidungsträger bzw. die involvierten Organisationen (Stadt, Schulen, Sportvereine, etc.) zusammenkommen, um gemeinsam zielgerichtete Maßnahmen zu erarbeiten, die die festgestellten negativen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche abdämpfen. Wir gehen davon aus, dass unser Antrag eine breite Unterstützung im neuen Parlament finden wird.

Unbeachtet von der Bundespolitik schlagen viele Bildungsexperten schon seit Wochen und Monaten Alarm, dass die Lockdowns gravierende Folgen haben werden – vor allem für die Kinder und Jugendlichen und damit einhergehend auch u.a. für den zukünftigen Arbeitsmarkt und die Gesellschaft im Allgemeinen. Darüber hinaus war aus verschiedenen Sportvereinen zu hören, dass Kinder und Jugendliche schon nach dem ersten Lockdown teilweise mit sichtbarem Übergewicht zum Sport erschienen.

Die wahre Lage in unserem Land, in den vergangenen Jahren zugeschüttet mit zahlreichen „Eitel-Sonnenschein-Berichterstattungen“ der Mainstream-Medien und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, hat die Corona-Pandemie nun offenbart. Bildung, Digitalisierung, deutsche und europäische Organisation bzw. Administration (z.B. Auszahlung von Finanzhilfen, Terminvergabe zum Impfen etc.) und vieles mehr – die Fakten sehen alles andere als zufriedenstellend aus.

Wenn ein CDU Fraktionsvorsitzender im Bundestag (Ralph Brinkhaus) eine „Jahrhundertreform“ für unser Land fordert, muss man sich fragen, was die Regierung Merkel in den letzten 16 Jahren und insbesondere in den letzten 12 Monaten eigentlich getan hat. Antwort: Offensichtlich nicht genug und teilweise gar nichts.

Es wird einer großen Kraftanstrengung bedürfen, den negativen Folgen für Kinder und Jugendliche gemeinsam und erfolgreich entgegenzutreten. Wir Freie Demokraten sind jedenfalls bereit und entschlossen, unseren Beitrag dazu zu leisten.

Deshalb haben wir in Bund, Ländern und Kommunen passgenaue Konzepte vorgelegt, um dem Staat die dringend notwendige Modernisierung zu ermöglichen.

Eschborn, 02.03.2021


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