Kommunalwahl: Vereine fördern, Kultur stärken, Ehrenamt würdigen

Eschborns Freie Demokraten werden sich auch in der nächsten Wahlperiode für die vielen Vereine und gemeinnützigen Organisationen – über 100 an der Zahl – in unserer Stadt einsetzen. Priorität genießt der Neubau der bereits geplanten Schwimmhalle, eine zukunftsfähige Lösung für die Tennishalle in Niederhöchstadt und die Modernisierung der Heinrich-Graf-Sportanlage. Darüber hinaus sollen nach unserer Auffassung die städtischen Kinder- und Jugendzuschüsse für die Vereine maßvoll erhöht werden.

Die FDP Eschborn freut sich ganz besonders, dass aufgrund ihrer jahrelangen Forderungen und ihrem politischen Einsatz die Planungen für eine neue Schwimmhalle weit vorangetrieben wurden – sie müssen jetzt allerdings auch zügig umgesetzt werden.

Kostenlosen Eintritt in das Wiesenbad, so wie teils von unseren Mitbewerbern gefordert, lehnen wir dagegen ab. Kostenloser Eintritt steht nicht im Zusammenhang mit der Fähigkeit gut schwimmen zu können. Hinzukommt, dass freier Eintritt in Frankfurt bereits punktuell in Bädern getestet wurde und die Erfahrungen durchweg negativ waren. Vielmehr fordern wir Freie Demokraten, dass der erste Schwimmkurs eines jeden Eschborner Kindes von der Stadt finanziell getragen wird, um die Fähigkeiten zu schwimmen gezielt zu verbessern und auch für Kinder aus einkommensschwachen Familien sicherzustellen.

Wie bereits vergangene Woche erklärt, soll das bisherige Jugendzentrum in der Jahnstraße zukünftig Vereinen und Organisationen zur Verfügung gestellt werden, insbesondere denjenigen, die über keine (geeigneten) Räumlichkeiten verfügen oder derzeit noch im Alten Rathaus am Eschenplatz auf engstem Raum untergebracht sind. Die Freien Demokraten denken dabei vor allem an die Kleiderstube, den Stadtlauf-Verein, die Historische Gesellschaft, die Eisenbahnfreunde etc.

Zudem möchten wir die Städtepartnerschaften mit unseren bereits bestehenden Partnerstädten Montgeron, Póvoa de Varzim und Żabbar ausbauen und auch eine weitere Städtepartnerschaft über unseren Kontinent hinaus prüfen. Für die jungen Mitbürger unserer Stadt stehen Australien und Neuseeland hoch im Kurs, u.a. für Work & Travel.

Als Zeichen unserer Verbundenheit zu den bestehenden Partnerstädten sollen, wie dies in anderen Städten auch üblich ist, entsprechende Willkommensschilder mit Nennung der Partnerstädte an den jeweiligen Stadteingängen errichtet werden. Daneben schlägt die FDP Eschborn vor, eine Straße, einen Platz oder ein Gebäude nach unseren Partnerstädten aus Malta und Portugal, als Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit, zu benennen.

Die angemessene Würdigung von ehrenamtlich tätigen Bürgern, ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen der FDP Eschborn, für das wir uns bereits in der zu Ende gehenden Wahlperiode stark gemacht haben.
Ehrenamtliches Engagement können wir nicht genug wertschätzen. Viele Menschen in Eschborn arbeiten unentgeltlich, aber nicht umsonst. Sie halten unser Gemeinwesen zusammen und sorgen dafür, dass die Stadt entlastet wird und geben unserem Eschborn ein Gesicht. Bürger von jung bis alt finden dadurch Anschluss und Heimat.

Ohne das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Organisationen würden viele Bereiche in unserer Gesellschaft und auch der Zusammenhalt in unserer Stadt nicht funktionieren. Jedes Verbands- und Vereinsleben steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder.

Eschborn, 16.02.2021


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