Nach dem Motto: Haltet den Dieb!

28.1.2016

Es ist das gleiche Strickmuster wie vor der Bürgermeisterstichwahl 2013, als der Amtsinhaber, erkennbar früh aussichtlos unterlegen, noch vor dem Untergang bewahrt werden sollte. Auch diesmal – pünktlich zur Kommunalwahl – soll gegen Bürgermeister Geiger mobil gemacht werden. Viele Bürgerinnen und Bürger dürften sich nun an diese Zeit zurückerinnert fühlen, als Geiger, kurz vor dem entscheidenden Urnengang, mit Hilfe von FAZ und Bildzeitung ein Sexskandal unterstellt worden war. Dies erwies sich bald als plumpe Lüge. Auf welch seltsame Weise diese längst ad acta gelegten Geschehnisse damals in Umlauf gerieten, dürfte eingedenk der Parteizugehörigkeit des damaligen Amtsinhabers, kein Geheimnis mehr sein.

Und diesmal? Es gilt zu bedenken, dass Staatsanwälte – anders als Richter – ihrem Dienstherrn gegenüber weisungsgebunden sind. Damit wird eine politische Einflussnahme an dieser Stelle wohl nicht auszuschließen sein!

Bei der bevorstehenden Wahl wird die CDU mit einem kommunalpolitischen Desaster rechnen müssen, denn sie kann für die vergangenen fünf Jahren keinerlei politische Erfolge reklamieren, muss sich vielmehr mit personellen Schwund befassen, als da sind Speckhardt, Döll, Dr. Gerhardt, Haas, Depping und Becking. Zudem ist immer noch der vor fünf Jahren begangene Wahlbetrug an der Eschborner Bevölkerung nicht aufgearbeitet; zwar wird immer wieder dies zu verharmlosen bzw. unter den Teppich zu kehren versucht, während auf den vorderen Plätzen der aktuellen CDU-Kandidatenliste viele damalige Mitwisser wieder stehen, doch das Thema stinkt immer noch!

Es ist wiederum bezeichnend, dass vertrauliche Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft aus der Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises an die allzu hilfsbereite Presse lanciert wurden. Damit stellt sich uns die Frage, wie in Anbetracht des jetzigen Verrats von Dienstgeheimnissen der Landrat über Bürgermeister Geiger objektiv befinden will? Kann er es überhaupt?

Außerordentlich erstaunt sind wir, wie die SPD, allen voran Frau Dr. Blum-Geenen, wohl aus wahltaktischen Gründen agiert: ungeachtet der Tatsache, dass von Gerichts wegen ein Verfahren noch gar nicht in Gang gesetzt geschweige denn ein Urteil gesprochen wurde, will sie jetzt ein Abwahlverfahren gegen Bürgermeister Geiger in Gang bringen. Unschuldsvermutung hin oder her, für die SPD-Frontfrau, die seit langem mit den Usancen der höchsten Gewerkschaftsebene sehr vertraut ist, schein es ohne Belang zu sein, dass Geiger und seine Familie seit Jahren dauernde größte psychische Belastungen ertragen müssen.

Bürgermeister Geiger hat sich in seiner 40-jährigen Tätigkeit für diese Stadt niemals bereichert oder etwas zu Schulden kommen lassen. Der Wahlsieg mit über 60 % der Wählerstimmen kam nicht von ungefähr, sondern die Bürgerinnen und Bürger spürten seit einiger Zeit die desolate Rathauspolitik. Dass nun an einen Eschborner Bub die CDU-Bastion Eschborn mit seinen prominenten Mitbürgern, verloren gegangen ist, hat vermutlich hehre Mächte bis nach Wiesbaden hin mobilisiert. Einem möglichen Abwahlverfahren sehen wir gelassen entgegen, denn weder Frau Dr. Blum-Geenen (SPD), noch ein Herr Schuster (CDU) oder ein Herr Blomberg (Grüne) entscheiden in diesem Fall. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben ihre eigene Sicht auf die Dinge , die hier gelaufen sind; sie werden weder diesem unsäglichen Schmierentheater noch der nach Macht dürstenden CDU Beachtung schenken, sondern den Blick vielmehr auf die sachlich gute Arbeit des Bürgermeisters richten.

Orwell lässt grüßen: In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind, ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt.


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