Süd-Ost-Verbindung Thema in der kommenden Sitzung des Stadtparlaments

In der kommenden Stadtverordnetenversammlung steht nach längerer Zeit die Süd-Ost-Verbindung wieder auf der Tagesordnung – trotz politischer Blockade u.a. von der SPD.

Es geht jedoch bei der Beschlussvorlage der Verwaltung nur um die Verlängerung des Planfeststellungsbeschlusses, der aus Sicht der FDP sehr notwendigen Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Eschborn. Da der Bürgermeister die teilweise sehr konträren Auffassungen der verschiedenen politischen Lager in Eschborn kennt, möchte er – auch in Anbetracht der bereits immensen Planungskosten der vergangenen Jahre sowie der bereits vollzogenen Ankäufe der notwendigen Grundstücke – als Minimalkonsens wenigstens die Verlängerung der Planung retten. Hierzu besteht nach den Sitzungen der Ausschüsse in der vergangenen Woche auch durchaus Hoffnung. Seit Jahren mahnt jedoch der Bürgermeister auch den Beschluss der Umsetzung an.

Die Fraktion der Freien Demokraten hat sich daher kurzfristig dazu entschlossen, hier umgehend Nägel mit Köpfen zu machen und bringt zur Sitzung einen Änderungsantrag ein, der den Magistrat mit der umgehenden Planung bis zur Umsetzungsreife der Süd-Ost-Verbindung beauftragt.

Hintergrund ist zum einen, dass in der gleichen Sitzung der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Freiwilligen Feuerwehr verabschiedet werden soll. In diesem ist an mehreren Stellen ausgeführt, dass die damalige Wahl des Standorts des neuen Notfallzentrums, auch von dieser wichtigen Verkehrsverbindung ausgeht, um ohne gefährliche Verzögerungen schnell und effizient und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Anrückzeiten zu möglichen Einsatzorten im Gewerbegebiet Süd zu gelangen.

Zum anderen fordern seit vielen Monaten die im Gewerbegebiet Süd ansässigen Unternehmen diese Wegeverbindung schnellstmöglich zu realisieren, um die An- und Abfahrtssituation zu verbessern. Auch von den politisch Verantwortlichen der Stadt Frankfurt, zuletzt durch den Verkehrsdezernenten Klaus Österling (SPD), wurde Eschborn aufgefordert diese wichtige Maßnahme umzusetzen.

Nicht zuletzt auch die Bürgerinnen und Bürger in Eschborn haben nach den Ergebnissen des Masterplans an der Umsetzung ein großes Interesse, da diese zur Verkehrsentlastung im Hanseatenviertel, in der Eschborner Innenstadt sowie an der meistbefahrenen Kreuzung im gesamten Main-Taunus-Kreis (Sossenheimer Straße –Frankfurter Straße) beitragen wird.

Die FDP Eschborn hofft daher, dass sich am kommenden Donnerstag eine Mehrheit im Stadtparlament finden wird und dieser wichtige Beschluss nicht auch dem Bürgermeisterwahlkampf zum Opfer fällt, so wie wir es zuletzt bei der neuen Schwimmhalle im Wiesenbad und der Sanierung der Alten Mühle erleben mussten.

Eschborn, 24.09.2019


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